Gesundheit @ Generation Z

Ein richtungsweisender Workshop
„Z“ fügt Fehlendes hinzu ...
Regeneration ist Gleichwicht und warum die Generation Z da näher dran ist als der Rest der (Arbeits)Welt

Power for Life, Health, Work and Hobby

Bedrohung und Chance

Unternehmen stehen aktuell vor einer Vielzahl von Herausforderungen: Auf der einen steht eine Belegschaft, in der sukzessive die Generation Z (nach 1990 geboren) zu recht eine wichtige Rolle spielt. Auf der anderen Seite wird Digitalisierung als Drohkulisse aufgebaut und Unternehmen sind vor lauter Forderungen nach permanenter Disruption sowie umfassender Agilität immer weniger in der Lage, ruhig und konzentriert ihre Kräfte zu bündeln und erfolgreich nach Innen sowie nach Außen zu agieren. Das alles manifestiert sich in bedrohlichen Kennzahlen für Motivation und Fluktuation, aber genauso in Krankheitsdaten und Krankenständen. In dieser Situation, die zwischen Euphorie und Agonie sowie zwischen Explosion und Erstarrung pendelt, versteckt sich eine interessante Querbeziehung zwischen Gesundheit und Generation Z. Ihr soll in diesem innovativ-andersartigen Seminar nachgegangen werden.

Leistung und Regeneration

Wir sind auf Leistung gepolt, das Nachtanken haben wir kollektiv nicht gelernt. Dabei ist unsere Leistungsfähigkeit exakt gleich groß wie unsere Regenerationsfähigkeit. Das kostet uns volkswirtschaftlich ein Vermögen. Regeneration ist die hohe Kunst der Wiederherstellung verbrauchter Kräfte und Energien, hat demnach weder mit Zeitvertreib, noch mit Faulheit und schon gar nichts mit Urlaub zu tun. Da dieses präventiv-regenerative Bewusstsein in den aller meisten Menschen noch nicht vorhanden ist, haben wir einen kollektiven Lernweg vor uns. Allerdings: Das neue Präventionsgesetz lässt mutige und nicht nur für Deutschland richtungsweisende Möglichkeiten erahnen. Zu wünschen wäre in diesem Zusammenhang, dass endlich gesunderhaltende, rechtzeitige und selbstverantwortliche körperlich wie mentale  Beiträge zum Zug kommen und nicht neu inszenierte Reha-Inhalte.

Leitung:

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Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz, Lehrstuhl für Organisation, Personal- und Informationsmanagement
Universität des Saarlandes

 

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 Mag. phil Franz Mühlbauer, Bewusstseins-, Präventions- & Regenerationstrainer


Generation Z und eine überraschende Andersartigkeit

Ein warnendes Beispiel: Worte wie „Vertrauensarbeitszeit“ sind für die Jugendlichen bis 25 Jahre (Generation Z) eher negativ belegt und gelten als Institutionalisierung von Ausbeutung. Im Gegensatz dazu lassen sich ältere Jugendliche (Generation Y) dafür begeistern. Deshalb müssen sich Unternehmen mit Generationsunterschieden auseinandersetzen, wollen sie nicht bei Akquisition, Motivation, Retention und Innovation Wettbewerbsnachteile erleiden. Hinter dem „Denken in Generationen“ –steckt ein weltweit reales Phänomen mit Babyboomern sowie Vertretern der Generation X, Y und Z. Anders als die aktuelle industriepolitische Richtung lehnt die Generation Z ein Work-Life-Blending überwiegend ab. Sie favorisiert Work-Life-Separation, unter anderem mit geregelten Kernarbeitszeiten. Von Ausnahmen abgesehen („Schönheitswahn“) agiert die Generation Z tendenziell gesundheitsbewusst. Die Generation Z steckt allerdings in einem stress-induzierenden

„Z“ fügt Fehlendes hinZu

Wir können davon ausgehen dass jede neue Generation den jeweilig vorhergehenden  „fehlendes Hinzufügt“. Natürlich geht es dabei nicht um kontinuierliche Weiterentwicklungen wie es sich Vorgängergenerationen wünschen würden, manchmal können die Neuen nicht nur Neues bringen und repräsentieren, sondern über ihr Anderssein auch mit ziemlich Zündstoff zur Lernaufgabe für alle anderen werden. In unserem Fall kommt aber mit eben jener Generation etwas hinzu was kollektiv in den letzten 50 Jahren kaum gelebt wurde, mächtig für Einseitigkeit gesorgt hat und eine Lawine von Kosten verursachen wird, möglicherweise das Gesundheitssystem, welches eigentlich ein Krankheitssystem ist, sogar zum Crash treiben kann. Genau hier kommt Hoffnung von der Generation Z: Sie lebt zwar in einem extrem stresserzeugenden Umfeld (Schule, Bologna-Reform etc.)., kann aber durch ihren Lebensstil Teile vom Stress kompensieren.

2 Blickwinkel, 2 Spezialisten, 1 Ziel

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Damit sind wir bereits mitten in einem der aktuell heißesten Themen, welches wir von zwei Seiten  her behandeln. Zwei Spezialisten treffen sich zum selben Thema  und das  Ganze ist zweifellos mehr als die Summe seiner jeweiligen Einzelteile. Bei diesem Cross-Over geht es nicht um das Finden von irgendwelchen Analogien: Vielmehr verstärken sich die beiden Richtungen fokussiert auf das gemeinsame Ziel.

Erfolgsstrategien der Natur haben einen gemeinsamen Nenner: Gleichgewicht.

Unsere westliche Gesellschaft, wir Zivilisationsmenschen sind Meisterinnen und Meister der Leistung, von früh bis spät sind wir körperlich und mental beschäftigt, geben unser Bestes. Die aktuelle Zeitqualität fordert uns persönlich und gesellschaftlich zu intensiven Lernschritten in Richtung Umsetzung des ohnehin reichlichen Wissens, das aber kompromisslos. Balance und Gleichgewicht, zwei Begriffe in aller Munde, wir finden kaum Bereiche wo nicht davon gesprochen wird. In der Weltpolitik mahnen Experten ein Gleichgewicht im Kräfteverhältnis der Supermächte ein, Unternehmen streben nach ausgeglichenen Bilanzen, selbst im Fußball sprechen Trainer von Gleichgewicht zwischen ihren Reihen und dass Balance in Verteidigung und Angriff spielentscheidend sei. Selbst die Medizin spricht von Homöostase, ein Zustand absoluten Gleichgewichtes im Menschen, auf all´ seinen Ebenen und entsprechenden Systemen.

Genau um dieses Gleichgewicht geht es auch bei der Generation Z

Bei diesem Punkt sind wir wieder bei der Generation Z angekommen: Sie will ein Gleichgewicht zwischen Beruf und Privat, aber keine Vermischung. Die präferierte Arbeitsweise der Generation Z – unter anderem mit weniger unternehmensseitigen Flexibilitätsforderungen und mit klarer Work-Life-Separation – ist gesundheitsfördernd. Die aktuellen Vorschläge zur Ausgestaltung der Arbeitswelt 4.0 mit Work-Life-Blending und extremer Arbeitszeitflexibilisierung sind weniger gesundheitsfördernd. Das Verhaltensmuster „Generation Z“ ist damit eine Bereicherung für die neue Personalarbeit, aber auch zur Bereicherung engagierter persönlicher Entwicklungsschritte.

Prävention ist nicht Ausbesserung von Defekten oder Früherkennung, sondern Schaffen von systemischer Regeneration – ganz nach dem, was man in der Genration Z als Vorbild sehen kann.

Heute wird die Menschheit bedroht von Live Style Seuchen  wie Stress, Burn Out, Diabetes, Rückenschmerz, Übergewicht, Rheuma, Bluthochdruck, Süchte aller Art und einer Summe von Einseitigkeiten körperlicher wie mentaler Natur. Nicht Krankheiten sind es, sondern Fehler in der Lebensführung. Dabei ist auch die beste Medizin seit Menschengedenken und die fortschrittlichste Technik überfordert bis machtlos. Gesundheitsbudgets, welche eigentlich Krankheitsbudgets sind, werden von uns Menschen, von der Bevölkerung  maßlos überstrapaziert und reichen schon lange nicht mehr aus. Da sind mutige Schritte hin zu wirklicher Prävention im Sinne von Vorbeugung höchst willkommen. Neue Präventions-Gesetze welche die Erhöhung für Prävention und damit Regeneration von aktuell unter 1% auf volle 2 % des Krankheitsbudgets vorschreiben sind Hoffnungsschimmer und Zeichen in die richtige Richtung.

Unser Ansatz: In beiden Felder wegweisende Forschung, langjährige Erfahrung und pragmatischer Praxisbezug

Wir kombinieren also Verstehen und Gestalten in doppelter Weise. Denn dieses Seminar wird extrem und ein Stilbruch zum Alten in Konzept, Inhalt und Durchführung. Sie bekommen kurze und intensive Vorlesungsblöcke, in denen Ihnen erforderliches Wissen vermittelt wird, diese Einsicht wird zur Basis für einen persönlichen und kollektiven Wachstumsschritt. Sie bekommen aber auch praktische Übungen im Umgang mit Ihrer Gesundheit, eine mögliche und wünschenswerte Leistungsoptimierung macht erst wirklich Sinn wenn sie ohne gesundheitlichen Schaden einhergeht, das ist möglich aus einem seit 30 Jahren kontinuierlich entwickelten Erfahrungs-Pool, wie auch konkrete Hinweise auf sinnvollen Umgang mit der Generation Z. Sie starten also einen kreativer Dialog mit sich „SELBST“ und lernen, „EGO“-Themen ihr gehöriges Maß zuzuordnen ohne ihnen hinterher hetzen zu müssen. Sie erfahren aber auch, wie man mit der Generation Z ein (ganz anderes!) Mitarbeitergespräch führt, bei dem es eben auch um das „SELBST“ und nicht um „EGO“ geht.

Der längst anstehende Quantensprung in den Bereichen Gesundheit, Leistungsoptimierung und auch Lebensqualität wächst mit bewusster Regeneration als Power for life and work und der wertschätzenden Integration von Z zur großen persönlichen und betrieblichen Chance.   

Zwei Tagesworkshop,

  • Tag 1:   09:00 bis 18:00
  • Tag 2:   07:00 bis 16:00

Investition: 

Gerne bekommen sie ihr massgeschneidertes Angebot je nach Gruppengrösse.

 

 Univ.Prof. Dr. Christian Scholz:

http://www.orga.uni-sb.de

http://www.die-generation-z.de 


 

 

Video:
http://www.rbb-online.de/rbbaktuell/7plus/arbeitswelt-im-wandel.html#topl